Text: Jürgen Aichele, Friolzheim
Nachrichten vom 23.08.2004
Was soll das Gejammer, es kommt noch
schlimmer
Zu Gast, Herr Minister
Ab von Zock
Laut einer Pressemeldung konnte die Novellierung zur Reformierung der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe, in Verbindung mit § 52 Absatz 1, des Geldumlaufgesetzes, zusammen mit Hartz 9 und Basel 13, abgeschlossen werden. Daraus ergibt sich, nach Aussagen eines Sprechers des Bundes-Finanz-Ministeriums, eine Vereinfachung der Geldbedarfsgesetzgebung. Somit sind sämtliche Finanzprobleme ein für alle mal gelöst. Dazu das folgende Gespräch in unserer Talkshow „Nicht ohne uns" mit dem Bundesfinanzminister, Herr Hugo Ab von Zock zum heutigen Thema:
Was soll das Gejammer, es kommt noch schlimmer
Wie immer an dieser Stelle wünschen wir unseren Gästen einen wunderschönen Abend und begrüßen dabei unseren Minister der Finanzen, Herr Ab von Zock, seien Sie willkommen, wir freuen uns auf ein sicher interessantes Gespräch.
Herr Minister, aus Ihrer Verlautbarung von Heute, geht nicht einwandfrei hervor, was Sie mit der Vereinfachung des Geldbedarfsgesetztes meinen, können Sie dies für alle verständlich nachholen?
Man muss nur zuhören und sich die vergangenen, erfolgreichen Jahre unsere Politik vor Augen führen, dann verstehen sicher alle, diese unsere Maßnahmen. Dabei geht es um folgendes, dies mit Recht, das muss einfach mal dem Volk gesagt werden. Wir haben in der Vergangenheit, dies tun wir selbstverständlich auch in der Zukunft, aus voller Kraft.
Herr Minister, ich glaube, voll und ganz verstanden zu haben, könnten Sie es bitte wiederholen?
Es ist meine feste Überzeugung, dass wir zwar die Aufgabe nicht kennen, aber das Doppelte bringen. Mit meinen Kabinettskollegen bin ich in Übereinklang darüber, die gegenwärtige Gegenwart nur mit vereinten, um nicht zu sagen, schauen Sie, die Opposition wollte dies verhindern. Aber Dank unseren gemeinsamen Anstrengungen innerhalb des Kabinetts, konnten wir Hand in Hand die Probleme vereinfachen, in dem wir sie, es ist einfach so.
Herr Minister, stimmen Sie mir zu, dass es so nicht weiter gehen kann?
Ich gebe Ihnen vollkommen Recht, schon mein Vater sagte, mein Sohn, so geht das nicht weiter, aber Sie sehen ja, wo wir heute stehen. Und noch mal, wir vertreten die Auffassung, der Bürger dieses Landes steht im Mittelpunkt, und somit uns im Wege. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, hätten wir nicht durch unsere haushohen Wahlerfolge von 12,5%, wären wir und da sind sich meine Kollegen, der Kanzler, als auch ich, völlig einig.
Herr Minister, ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, als ersetzten Sie operatives Chaos durch geistige Windstille, kann man das so ausdrücken?
Ich möchte es anders ausdrücken, wir haben dafür alles getan, um die Weltspitze verlassen zu können. Wir müssen auch irgendwann andere ran lassen. Außerdem kann ich, auch im Namen meiner Fraktion, dessen bin ich mir sicher, ganz klar zum Ausdruck bringen. Andererseits, was soll das Gejammer, meine Diäten sind eher bescheiden, bei rund 17.000.00 Euro, plus die paar Beraterverträge. Da kann ich doch erwarten, dass ein Langzeitarbeitsloser für die schöne Summen von 1.00 Euro pro Stunde arbeiten will. Auch ich kann mir höchsten pro Jahr eine Villa auf Teneriffa leisten.
Herr Minister erklären Sie bitte unseren Zuschauern, zumindest denen, die noch über Strom verfugen um das Fernsehgerät betreiben zu können, wie ein Mensch mit 1 00 Euro pro Stunde leben kann?
Ich bitte Sie schauen Sie mich an wenn Sie Fragen dazu haben rufen Sie mich ganz persönlich an Allerdings halte ich mich wahrend der kommenden zwei Monaten in den USA auf. in acht Wochen ist ein Arbeitsfrühstuck ein beräumt, das muss sachlich und fachkundig vorbereitet sein Aber nun noch mal zum segensreichen 1 Euro Job. Ich erkläre Ihnen dies an Hand eines einfachen Beispiels Nehmen wir an. Sie bezahlen 500 Euro Miete. 100 Euro Strom. 200 Euro sonstiges ergibt zusammen 800 Euro Klar Also. wenn Sie 800 Stunden im Monat arbeiten haben Sie Ihre Grundkosten zusammen Bei etwas gutem Willen ergeben sich aus Überstunden nochmals 200 Euro von denen lasst es sich leben. Na also. ist doch kein Problem Was soll das Gejammer?
Herr Minister, welche Möglichkeiten sehen Sie, einen wirtschaftlichen Aufschwung zu erreichen. um so die Arbeitslosigkeit zu senken?
Wie sie sicher wissen leben wir in einer Demokratie, da kann jeder machen was er will, keiner muss machen was er soll, dafür dürfen alle mitmachen. Sämtliche demokratischen Grundsatze müssen auch, das sage ich in aller Deutlichkeit, übereinstimmend mit meinen politischen Freunden, ganz klar. Um hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, erkläre ich ausdrücklich, in Abstimmung mit den zuständigen Ministerkollegen, es kommt jetzt darauf an, das muss einfach gemacht werden.
Herr Minister die Wirtschaft im Wandel, der Wandel in der Wirtschaft, können Sie dazu etwas sagen ?
Dazu kann ich Ihnen den Italiener, 10 Minuten vom Kanzleramt entfernt, empfehlen. Ha, kleiner Scherz von mit. Nicht ganz billig, aber durchaus preiswert, wenn man’s hat Ernsthaft, natürlich haben wir in Übereinstimmung mir der Regierung, alles erörtert und sind letztendlich zu folgendem Schluss gekommen, wir gemeinsam mit unseren Bürgerinnen und Bürger müssen alle Energie aufwenden, um und dies sofort. Dazu kann ich nur noch sagen, nichts tun ist oft billiger als dreimal das Gleiche zu ändern Also halten wir uns. in Absprache mit unseren amerikanischen Freunden daran.
Herr Minister wurden Sie mir zustimmen, wenn ich behaupte, der Ruin ist Begleiter vom Chaos. aber kein Freund der Organisation?
Aber selbstverständlich, ich gehe sicherlich richtig in der Annahme, sie sprechen von unseren politischen Gegnern, deren Grundeinstellung alles Positive unserer Politik in Frage stellt, dadurch jede Art von Erfolg gefährdet, und letztlich den Wagen an die Wand fahren lässt. Ich behaupte hätten wir die alleinige Verantwortung, wäre dieser Vorgang bereits abgeschlossen Außerdem ist die finanzielle Situation in der wir uns befinden, selbstverständlich, noch nicht einmal ich verstehe wie so etwas passieren konnte. Wer ist denn da zuständig doch nicht der Finanzminister Wenn ich diese Idioten in die Hand bekomme, schmeiß ich sie raus.
Herr Minister wir meinen, wer glaubt Idioten zu beschäftigen, sollte sich fragen, wie er zu denen kommt?
Ja also die Schwester eines guten Freundes, also. deren Vetter vermittelte einen außergewöhnlich, hervorragend arbeiteten Mitarbeiter, der sich zu unserem Bedauern seit der Einstellung vor drei Jahren im Krankenstand befindet, ihm konnten deshalb keine Fehler nachgewiesen werde. Natürlich mussten wir ehemalige Landespolitiker, dank ihrer fehlenden Qualifikation berücksichtigen Die waren sonst mit ihren minimalen Bezügen nicht über die Runden gekommen Denen kann ich keinen 1 00 Euro Job andrehen, wie sieht das denn aus. Das ist nicht zumutbar.
Herr Minister, viele Menschen aus dem Volk meinen, wenn die vorne nichts wissen sind die hinten beschissen ist das so?
Also grundsätzlich möchte ich dazu. in Abstimmung mit meinen politisch Vertrauten der Feuerwehr folgendes sagen, nach unserer Ansicht und hierzu stehe ich, sollten wir uns nicht gegenseitig, wenn überhaupt, dann nicht auf dieser, ja geradezu sträflicher Ebene, wir meinen, zu diesem Punkt haben wir eine keine Meinung.
Herr Minister die Zeit ist leider um. wir bedanken uns bei Ihnen und wünschen einen guten Heimflug mir der Luftwaffenmaschine, oder fliegen sie damit gleich nach Teneriffa? Die nachfolgenden Sendungen entfallen wegen Stromlieferschwierigkeiten unserer Energieversorger. Vielen Dank für Ihr Interesse.