Mental-Ray und der Rest der Welt… oder 180° - eine andere Betrachtung
Lieber Leserinnen und Leser,
das Jahr 2004 stellt sich uns allen außerordentlich ereignisreich dar. Dem nicht ganz weltfremden Individuum mag es so nicht entgangen sein, daß wir schon seit Generationen Anlaß zu berechtigten Zweifeln gehabt hätten, zumindest was wesentliche Teile unserer allgemeinen Weltsicht anbelangt. Dieses zu ergänzen ist und bleibt das Bestreben von Mental-Ray.
Einen kleinen und bescheidenen Beitrag haben die mittlerweile traditionellen Seiten von Mental-Ray erbringen können. Diese finden Sie im Classic – Teil und im LoLLA – Bereich und befassen sich u.a. wesentlich mit der VRIL-Thematik. Vielfach werden Sie auch durch Verweise in einen dieser Kernbereiche geführt.
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Aus gegebenem Anlaß kann es erforderlich werden, bestimmte Informationen in einen privaten Bereich zu überführen, deren Zugang derzeit nur dem persönlichen Gebrauch vorbehalten bleiben muß. Wir betrachten dies als einen temporären Zustand und möchten nun näher auf die jüngsten Entwicklungen und deren möglichen Konsequenzen eingehen.
Unsere Gesellschaft befindet sich im Wandel, hören wir die leisen, wie beschwichtigenden und äußerst bedächtig gewählten Worte aus dem Munde jener Herren, welchen wir einen Freibrief für gleich mehrere Jahre ausgestellt hatten.
Das sprichwörtlich böse Erwachen dämmert dem getreuen Bundesbürger indes nur in der viel zitierten Stammtischatmosphäre, sofern er sich in jene Niederungen überhaupt hineingetraut.
Dabei ist es nun aber eine hinlänglich bekannte Tatsache, daß die Ängste in der Bevölkerung von je her durch subversive Elemente ausgenutzt, vielfach sogar geschürt wurden. Dies wird sich zunehmend auch in der gegenwärtigen Krisenbewältigung zeigen. Es profitieren damit nicht nur dubiose und skrupellose Geschäftemacher, sondern auch zunehmend die parteipolitischen Außenkräfte.
Diese Ängste vor einem ach so
harmlosen Wandel, wie sich die „gemäßigten Parteien“ gerne auszudrücken pflegen,
sind offensichtlich nicht ganz unbegründet. Zumindest nicht, wenn man sich die
vorbildliche Informationsarbeit des
Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe näher betrachtet:
So wird schon einmal dem Energieverbraucher in „Vorsorge
bei Energieausfall“ zu bedenken gegeben, daß der
Energieausfall über mehrere Wochen anhalten könnte. Zusätzlich finden sich Tips
und Checklisten zum Thema Notgepäck, Dokumentensicherung, Notvorräte u.v.m.
Weitere interessante Erkenntnisse zu diesem Thema lassen sich aus einem Besuch
der Weltnetzseite des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und
Landwirtschaft gewinnen:
http://www.ernaehrungsvorsorge.de . Auch seltsam, daß offenbar bereits nach
verfügbaren Kapazitäten bei Krankenhäusern und Beerdigungsinstituten gefragt
wird. Ebenfalls laufen derzeit Vorbereitungen für die notdürftige Errichtung von
ganzen Zeltstädten für den Notfall. Offenbar ist die gesamte Krisenbewältigungs-
und Notfallhilfeinfrastruktur überraschend eilig aktualisiert worden.
Wir halten also hiermit fest, daß eine Vorsorge für den Fall der Fälle keineswegs falsch ist, sondern durchaus vernünftig erscheint.
Aber was sind denn unseren wahren Ängste, welche uns in Zeiten der körperlichen Gesundheit sicherlich am ehesten plagen ?
Ist es nicht wahr, daß z.B. nach dem Wegbrechen immer größerer Teile von Arbeitsplätzen im Zuge des lustig voranschreitenden Globalisierungswahnes die Finanzierungslücken in den Etats der öffentliche Haushalte bedrohlich groß werden ? Sogar dergestalt, dass man befürchten muß, die öffentliche Hand könne binnen kurzer Zeit keine Auszahlungen mehr leisten ?
Nehmen wir einmal an, dem wäre nicht so, dann bräuchten wir den unverschuldeten Verlust unseres Arbeitsplatzes zumindest aus finanzieller Sicht nicht zu fürchten.
Aber wer kann heute noch mit gutem Gewissen behaupten, er hätte einen sicheren Arbeitsplatz ?
Sicherlich wird eine beträchtliche Minderheit von Ihnen für sich diese Frage verneinen müssen. Für diese Wenigen kündigen sich nun weitere finanzielle Einbußen an, infolge der eingeleiteten Maßnahmen wie zum Beispiel durch Inkrafttreten von „Hartz VI“, bzw. ALG II.
Soweit zu den armen Erwerbslosen. Aber hat der große Rest der arbeitenden und steuerzahlenden Bevölkerung keine Ängste ? Oder beschleicht uns nicht doch ein unbehagliches Drücken in der Magengegend, wenn wir uns eine sorglose Zukunft vorstellen ?
Haben wir etwa Angst vor weiteren ökonomischen Risiken wie etwa vor einem langfristig hohen Ölpreis und der damit verbundenen Ankurbelung der Preisspirale ?
Fürchten wir uns vor einem weiteren kräftigen Dreh an der Steuer- und Abgabenschraube ?
Ist unser Euro so stabil, wie es die parlamentarischen „Prediger“ immer behaupten ?
Ist die Rente sicher, und wenn ja, wird sie für uns ausreichen, so dass man davon noch leben kann ?
Wird uns im Gesundheitswesen eine weitere bittere Pille verordnet ?
Auf welche gesellschaftlichen, politischen und sozialen Verhältnisse muß man sich künftig einstellen ?
Was wird man uns in den nächsten Monaten sonst noch so alles zumuten ?
Angesichts dieser kurzen und mit Sicherheit unvollständigen Liste an existenzielle Fragen treten die für uns präsentierten Ängste vor Krieg, Terror und Umweltkatastrophen beinahe schon in den Hintergrund. Kann es denn möglich sein, dass der tapfere Bundesbürger gerade im Aufwachen begriffen ist ? Das er plötzlich eins und eins zusammenzählt, und sich nunmehr sehr vorsichtig verhält ?
Sicher ist ihm gut geraten, wenn er sich heuer vom Konsumwahnsinn nicht anstecken lässt, egal, mit wie vielen Schnäppchen er zum Kaufen gelockt wird. Kaum aber so geschehen, beklagt der Einzelhandel historisch niedere Umsätze. Man solle kaufen, dann wären die Arbeitsplätze sicher und uns allen ginge es dann gut ? Hört sich eigentlich verlockend und zunächst vernünftig an, zumal man ja auf Pump kaufen kann. Heute mitnehmen und erst in drei Monaten bezahlen. Dumm nur, wenn dann, am Zahltag immer noch gähnende Leere in der Haushaltskasse herrscht.
Woher bitte schön soll der deutsche Michel das liebe Geld denn nehmen, wenn das Gros unseres Potentials, nämlich die produktiven und wertschöpfenden Arbeiten, billig im Ausland verrichtet werden und die daraus resultierenden Konsumgüter aber trotzdem auf dem deutschen Binnenmarkt abgesetzt werden sollen. Beißt sich da der Hund nicht in den Schwanz ?
Nun, fest steht, der Bundesbürger spart sein Geld lieber. Dies tut er sogar angemessen nach Ansicht des Wirtschaftsexperten Dennis Snower vom Institu für Weltwirtschaft. Keine Spur also von der Mär des deutschen Konsumverweigerers. Schließlich muß man ja auch das tägliche Leben bestreiten. Aber man tut es im Allgemeinen eben selektiver, d.h. man kauft nur noch das Allernötigste und versucht, wer noch zu den wenigen Glücklicheren gehört, einen kleinen Notgroschen beiseite zu legen.
Es könnte dies auch bitter notwendig werden. Eine persönliche Notlage ist schnell ohne Eigenverschulden erreicht, die Hilfen werden in Summe und Dauer immer weiter zusammengestrichen und im Falle von Hatz VI muß beispielsweise zunächst sogar das Eigenvermögen herangezogen werden, bevor eine äußerst bescheidene Unterstützung den Aufrechten und vorsorgetreffenden Bundesbürger „belohnt“. - Wie schön für ihn, kann er sich doch sicher sein, dass ihm zumindest seine vier Wände nicht durch Hartz VI verlustig werden. Also Schwamm drüber, Augen zu und durch !
Und unsere fürsorgliche Bundesanstalt für Beschäftigung und Arbeit ist nicht untätig geblieben und hat zwischenzeitlich eine neue Arbeitsstelle für den Arbeistsuchenden. Der Glückliche und von Hartz VI Gesegnete erfreut sich an diesem neuen Arbeitsplatzangebotes und er muß sich nun freiwillig dazu zwingen, für rund 3 Euro pro Stunde ein Zubrot zu erarbeiten. Für die Brötchen am Sonntag könnte dies ja noch ausreichen, sofern die Bäcker nicht auf die perfide Idee kommen, jedes zu mahlende Korn noch extra zu „vermehrwertsteuern“. Aber ist denn mit dem Sklavenlohn und ALG II die nächste Rate noch zu bezahlen ? Warum nur musste auch ein Haus mit null Eigenkapital gebaut werden ? Hätte man doch nur noch gewartet, dann wäre alles nur halb so schlimm… - vielleicht.
Jetzt nun
aber ist beim Ende des Geldes noch so viel Monat übrig – Was nun, was tun ? Ein
paar Monate kann man ja schon noch herausschinden, aber dann, dann ist es
endlich soweit : Zwangsversteigerung für die noch Bessergestellten, für die
breite Masse wird dies hin zu einer eidesstattliche Versicherung, auch
„Offenbarungseid“ genannt, führen, ganz zum Schutze der lieben Gläubiger, welche
ja in der Regel die verarmten und bedürftigen Banken sind. Natürlich müssen sie
von unseren Zinsen spärlich leben. Aber der liebe Gott hatte hier ein Einsehen
und schuf den Zinseszins. Eine plötzliche wundersame Vermehrung war die bekannte
Folge
(siehe auch : ).
Auch wie Bankkunden wissen, wie angenehm es ist, jeden Monat über
Generationen hinweg die fällige Rate bzw. Zins und die Zinseszinsen leisten zu dürfen. Der
liebe Gott hat es ja so gewollt, wir brauchen und dürfen uns ja keine Gedanken
darüber machen, man könnte es ja unter Umständen vielleicht sogar auch gar nicht
nachvollziehen.
Wenden wir uns angesichts der oben bissig ausgeführten Gedanken den logischen Konsequenzen zu:
Die bundesdeutsche Bevölkerung muß einer auf sie zurollenden biblischen Zwangsenteignungswelle ins Auge sehen. Wir stehen zunächst nur am Anfang einer Entwicklung, welche den Zusammenbruch aller in den letzten Jahrzehnten aufgebauten Ordnungssysteme bedeutet.
Der Appell an alle noch zu klarem Denken Befähigten lautet :
Sparen, unnötigen Konsum vermeiden, gerade auch im vorweihnachtlichen Treiben. Lassen Sie sich nicht von jedem Trend vergiften. Mäßigen wir uns selbst ! Wir stehen vor einem Sturm und werden zu keiner Zeit unsere Vorsorgeleistungen bereuen. Wir können nichts verlieren, wenn wir es tun, dagegen verlieren wir alles, wenn wir es nicht tun !
Unserer Angst vor einer ungewissen Zukunft können wir durch ergreifen von Eigeninitiative entgegenwirken, denn die einzige Hilfe, die es gibt auf dieser Welt, ist die Hilfe zur Selbsthilfe !
Wenn wir weiter untätig bleiben, folgt eine Reihe unpopulärer Maßnahmen, welche dem wackeren Bundesbürger sauer aufstoßen werden und final in den totalen Kollaps unseres Systems münden, an deren Ende innere Unruhen im größten Ausmaße zu erwarten sind.
Ein Untergangsszenario, für welches man bereits am 12. August 2004 klammheimlich eine Verordnung in Kraft gesetzt hatte, welche massive staatliche Eingriffe vorsieht, sollte in einem wie auch immer gearteten und zu in Kürze erwartenden Ernstfall die Güterversorgung der Bevölkerung nicht mehr gewährleistet sein.
Dazu gehören u.a. : (Quelle: Neue Solifarität vom 22.09.2004 Artikel "Vorbereitungen für den wirtschaftlichen Notstand")
- die Wirtschaftssicherstellungserklärung
- die Vorrangerklärung
- der Verpflichtungsbescheid
- und die Bezugsberechtigung
Die detailliert ausgearbeiteten Notstandspläne und den aus diesen resultierende Maßnahmenpakete lassen uns an die goldene Weimarer Zeit erinnern. Und in der Tat, der Vergleich zu damals fördert erschütternde Parallelen zu Tage:
Folgende Zeilen haben wir aus einem Artikel http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/295565.htm zitiert :
- damals nach 1929 : starke Monopolbildung (je weniger Konkurrenz, desto höher der Preis). Bis 1930 sind die kartellierten Preise im Deutschen Reich stetig angestiegen und die Zahl der Arbeitslosen hat stetig zugenommen.
- Dies deckt sich perfekt mit der aktuellen Lage, wo Automobilindustrie und Telekommunikation seit 2000 ca. 15 % der workforce (reingerechnet die Arbeitszeiten) verloren haben, bei den kommunalen Müll-usw.-Betrieb (kommunale Gemeinschaftsdienste) wurden in einem Jahr 25.000 Stellen abgebaut. Bei Pharma darf auf Aventis verwiesen werden (Jobabbau wird um 2000/3000 Stellen befürchtet). Bei den Energieerzeugern ging die Produktion 2003 um 4,2 nach 3,8 % zurück (EU-Raum). Insgesamt ist die Branchen-Statistik hier mangelhaft.
- Das Verarbeitende Gewerbe und der Bau haben jeweils ca. 0,5 Mio Beschäftigte verloren.
Schauen wir uns die Lage von 1929 ff. an - und entdecken verblüffende Parallelen:
1.) Die Industrie forderte zur Erreichung der "Vollbeschäftigung" vor allem die Senkung der Sozialabgaben (große "Denkschrift" des RDI). (Wie heute... )
2.) Die "Leistungen" der Sozialversicherung sollten erhalten bleiben, müssen sich aber künftig den "Grenzen wirtschaftlicher Tragfähigkeit" anpassen und "nur den wirklich Bedürftigen zukommen" (so die Denkschrift). (Auch wie heute... )
3.)
Dazu vom Reichsverband der deutschen Industrie
gefordert:
- Senkung der Tariflöhne. Wie heute (etwas verklausulierter)
- Lockerung der Tarifbindung. Wie heute (Flächentarifvertrag adieu)
- Privatisierung von Staatsbetrieben. Wie heute (vgl. Bahn, Post, usw.)
- Reform der Krankenversicherung. Wie heute (Unions-Debatte)
- Steuersenkung. Wie heute (teils schon durchgezogen)
- ausgeglichene öffentlichen Etats. Wie heute
Als Brüning im März 1930 Kanzler wird, beginnt er mit Hilfe der - damals verfassungsmäßig möglichen - "Notverordnungen" die Forderungen der Denkschrift umzusetzen:
1.) Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung wird auf 4,5 Prozent angehoben (Höhe ziemlich genau wie heute).
2.) Zwangsgebühr für Krankenscheine wird eingeführt (heute die 10-Euro-Praxisgebühr).
3.) Beteiligung an den Arzneimittelkosten (davon kann heute ein Lied singen, Brillen, Zahnersatz, usw. usw.)
4.) Die "Krisenfürsorgeunterstützung" (heute: Arbeitslosenhilfe) wird gesenkt und ihre Bezugsdauer verkürzt. Wie heute - man lese Hartz IV nochmals durch
5.) Lohnsenkungen, z.B. in der Metallindustrie um 8 %. Wie heute - man erinnere sich an die Hunderte von Millionen, die bei VW (Hartz) und Opel (Bob Lutz - Forster - Demendt) eingefordert werden
6.) Die Gehälter und Pensionen der Beamten werden um 6 % gekürzt. Wie heute, nur etwas geringer (noch). Mehr in der Diskussion
7.) Grund- und Gewerbesteuern werden gesenkt. Grundsteuern heute (noch) nicht, Gewerbsteuer-Senkungsdiskussion hier schon ausführlich geführt
8.) Bier- und Tabaksteuer werden auch erhöht. Wie heute, man ersetze Biersteuer durch Mineralölsteuer und Ökosteuer. Tabaksteuer deckungsgleich!
Die Zahl der Arbeitslosen stieg weiter, auf über 4 Millionen... Dann:
9.) Notverordnung "zur Sicherung von Wirtschaft und Finanzen" mit 10 % Streichung der Arbeitslosenunterstützung. Siehe heute nochmals Hartz IV...
10.) Löhne, Gehälter und Renten der Arbeiter und Angestellten im öffentlichen Dienst werden um bis zu acht Prozent gekürzt. Dazu heute Ansätze (siehe eben) und es ist alles auf bestem Weg dahin...
Wie ging's weiter?
- Groß-Pleiten wie Nordwolle-Konzern. Heute bestaunen
wir Karstadt...
- Banken zicken. Wie heute. Und: Warte nur, Basel II kommt auch noch...
- Steuern sollen weiter sinken. Heute: Kirchhoff- und Merz-Projekte...
- April 1931 neues RDI-Memorandum zum Thema "Lohnkosten" (heute zunächst "Lohnnenebenkosten)
immer noch zu hoch. "Senkung der Gestehungskosten (aha!) bisher noch nicht in
dem Ausmaß und dem Tempo durchgeführt wie es die Wirtschaftslage erfordert
hätte". Als ob's aus einem heutigen BDI-Memorandum wäre...
- Sozialversicherungsbeiträge werden erhöht. Tja, irgendwo muss auch heute der
Fuchs aus dem Bau...
- Arbeitslosengeld/-hilfe werden von 26 auf 6 Wochen gekürzt. Wie ist das heute
nochmals mit Hartz IV?
- "Bedürftigkeitsprüfungen" werden eingeführt. Schon mal heute jemand den
16-Seiten-Fragebogen für Hartz IV durchgelesen?
- 5 Mio Arbeitslose. Erwartet heute sogar die BfA selbst für Winter 04/05...
Wer also genau hinschaut, sieht fraglos mehr Parallelen zu 1929 ff. als - wie Herr Fels von Morgan Stanley - zu 1970 ff..
Dass der übrige Mainstream den üblichen Optimismus verbreitet (nicht mal Stagflation, sondern baldige "Wiederaufnahme" der "störungsfreien", sich am "Wachstumspfad" ausrichtenden "Wachstums"), sei ihm von Herzen gegönnt.
Jeder kann es sich selbstverständlich gern selbst aussuchen, welches "Szenario" Herz & Gemüt entspricht. Argumente an den Verstand richten bekanntlich nichts aus, was wir schon seit Schopenhauer wissen.
Von ihm auch das:
"Zum Denken sind wenige Menschen geneigt, obwohl alle zum Rechthaben."
Was wir mit Freuden auch auf uns beziehen.