Zukunftssichten aus "Blick nach vorn !"
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Was bringt uns die nahe Zukunft .....?
Sicher gehört es zu den schwierigsten und riskantesten Unterfangen, Voraussagen
auf die
Zukunft zu wagen; und doch ruft der Beginn eines neuen Jahres geradezu danach –
ganz
besonders in einem Kreis wie diesem und gegenüber einer Leserschaft wie der
unseres
BLICK NACH VORN! Zwar kann kein Sterblicher sichere Voraussagen für die Zukunft
abgeben,
aber gewisse Ansatzpunkte sind ohne Frage vorhanden. Bemühen wir uns also, in
einer Verbindung aus Hellsichtigkeit einer einzelnen Person – sie heißt Louise
-, Makara-
Befragungen, Kenntnis der Offenbarungsschriften sowie den Ergebnissen logischer
Schlußfolgerungen
eine Schau auf das neue Jahr 2004 zu entwickeln. Da die Offenbarungsschriften
keine genauen Zeitangaben enthalten, Zeitabläufe aus ihnen daher auch nur
äußerst vage
ermittelt werden können, lassen sie die grundsätzlich gewiß richtigen Aussagen
schwerlich
einem bestimmten Jahr zuordnen. So beschreibt das 13. Kapitel der
Johannes-Apokalypse
im Neuen Testament ohne Frage das XX. Jahrhundert mit den beiden Weltkriegen und
deren Folgeerscheinungen bis zur Herrschaft der „666“, die sich bis ins das XXI.
Jahrhundert
hinüberzieht. Wir können sagen, daß 14. Kapitel der Apokalypse Johannis – und
damit die
große Wende – ist nahe, ohne daß wir dieses „nahe“ in Jahren errechnen könnten;
dies um
so mehr, wie nach marcionitisch-christlichem Glauben die Menschen selbst durch
ihre
Geisteshaltung die Entwicklung beeinflussen. Es ist also nichts gänzlich
festgeschrieben.
Dennoch bietet die Johannes-Offenbarung die wohl wertvollsten Grundrichtlinien.
Legen wir also zunächst diesen Maßstab an. Demnach befinden wir uns mitten in
der Zeit
des anscheinend übermächtigen Höhenflugs des „Tiers“ und der Zahl 666. Noch sind
dieser
Macht nicht restlos alle Völker der Erde unterworfen. Nach der Unterwerfung des
Iraks und
der Selbstunterwerfung Libyens, bleiben am ehesten noch die Iraner, die sich
mehr oder
weniger sträuben, ohne aber den Anschein zu geben, als hielten sie das noch
lange durch.
Überall dort, wo Geschäftemacherei im Vordergrund der Dinge steht, hat die „666“
schon
Einzug gehalten; also auch in der Volksrepublik China. Allerdings, in Rußland
bahnt sich
möglicherweise Widerstand an. Und, wie gesagt: Die Apokalypse ist eine große
Schau,
über das Ganze gesehen. Es gibt demnach keine Vorherbestimmung (Prädestination)
bis in
alle Einzelheiten. Der freie Wille des Menschen kann Einfluß ausüben.
Die Grundlinien bleiben aber bestehen. Dies heißt auch Sicht der Apokalypse:
Erst wenn die
Mächte der Finsternis ihre Herrschaft so weitgehend aufgebreitet haben und ihre
Sachwalter
mit unverhohlener Vermessenheit auftreten, so daß die überwältigende Mehrheit
der
Menschen dies erkennt, ohne daß es ihnen gesagt werden müßte – erst dann kommt
die
große Wende, der Stutz des „Tiers“ und das Ende sämtlicher Diener der Zahl 666.
Dem wachen Beobachter kann nicht entgehen: Dieser Zeitpunkt ist offenbar bald
erreicht.
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In großen Zügen, wie auch an unzähligen Kleinigkeiten, ist dies zu erkennen.
Wenn laut
Umfragen beispielsweise jeder fünfte EU-Europäer davon überzeugt ist, daß die
Attentate
auf das World Trade Center und das Pentagon vom 11. September 2001
wahrscheinlich
eine „Gemeinschaftsarbeit“ von CIA und Mossad gewesen seien (nicht gerechnet
diejenigen,
die das auch so sehen, es aber vorsichtshalber nicht offen sagen), so ist dies
geradezu ein
Fanal des wachsenden Bewußtseins der Menschen – ganz unabhängig davon, was in
jener
Sache wirklich war. Auch jene Umfrageergebnisse, nach denen die meisten
EU-Bürger in
Israel und den USA die größte Gefahr für den Weltfrieden erkennen, ist
bemerkenswert.
Die Menschen haben tiefes Mißtrauen gegen die Herrschenden geschöpft; und das
zieht
sich durch fast alle Lebensbereiche. Man traut der „Obrigkeit“ nicht mehr, man
durchschaut,
daß hinter den anscheinend Regierenden andere stehen, die die tatsächliche Macht
ausüben.
Vielen Menschen ist das noch nicht in allen Einzelheiten klar, oft folgen sie
mehr
einem Gefühl als daß sie Informationen besäßen. Doch, wie sagt schon Hegel:
Volksgeist ist
die Vernunft! Mit dieser Urvernunft werden die Herrschenden zunehmend
Schwierigkeiten
bekommen. Selbstverständlich, daß eine immer noch weitergehende Unterdrückung
der
Freiheit die unmittelbare Folge ist. Von Meinungsfreiheit kann längst keine Rede
mehr sein
(spätestens seit „Möllemann“ und „Hohmann“ ist das beinahe jedem Deutschen
klar), der
Überwachungsstaat ist der nächste Schritt – und viele Menschen bemerken gar
nicht, wie
ihnen die bürgerlichen Freiheitsrechte mehr und immer mehr entzogen werden. Bis
jetzt
funktioniert das Prinzip „Brot und Spiele“ noch, wobei weniger Brot durch mehr
Spiele ausgeglichen
wird; ob Kommerz-Sport, ob „TV-Show“ oder noch mehr Disko und Sex-Urlaub.
Trotzalledem: Immer mehr Menschen werden wach. Und wenn sie vollends aufgewacht
sind,
werden die Herrschenden plötzlich bemerken, daß sie wie ein Häuflein Elend vor
dem
mächtigen Souverän stehen, der da heißt: das Volk! Und das wird sich seine von
Gott und
der Natur gegebenen Rechte nehmen. Res Publica – Herrschaft des Volkes.
So weit zum großen Schicksalsbogen der Geschichte, den niemand entkommen kann,
ob
groß oder klein. Was aber mag nun dieses neue Jahr 2004 uns bringen? Welche
Schritte auf
dem Weg zum 14. Kapitel der Johannes-Apokalypse – einmal so gesprochen – können
wir in
diesem Jahr womöglich erwarten? Und eventuell welche Ereignisse im einzelnen?
Ehe wir dazu das logische Denken aufgrund allenthalben erkennbarer Umstände und
Fakten
zur Anwendung bringen, wollen wir über Streiflichter von Gesichten einer
mitunter hellsichtigen
Dame sprechen. Ihr Name ist Louise. Sie ist kein Medium, empfängt keine
„Botschaften“
von Verstorbenen oder dergleichen, denn solche sind fast immer unzuverlässig,
sofern nicht
gar eingebildet. Louise bedient sich auch nicht der Mechanismen des Makara. Im
Gegensatz
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zu den mit Makara arbeitenden Damen, trägt sie ihre Haare ganz bewußt relativ
kurz, auf
reichlich eine halbe magische (babylonische) Elle geschnitten, also ca. 15 cm,
vom Scheitel
gerechnet, was für die Astralatmung gerade noch ausreicht, aber das Einströmen
ungewollter
Schwingungen unmöglich macht. Was Louise „sieht“, hat sie weitgehend unter
Kontrolle.
Sie ist auch mit verschiedenen Methoden des Empfangens, Erkennens und
Überprüfens auf
das beste vertraut. Gewissermaßen im kleinen haben ihre Gesichte bislang sehr
oft zu erstaunlichen
Ergebnissen geführt. Louise ist sich völlig darüber im klaren, daß ihren
seherischen
Möglichkeiten Grenzen gesetzt sind. Sie ist auch alles andere als eine
Träumerin,
sondern eine mit beiden Beinen fest im Leben stehende Geschäftsfrau aus
Grenoble. Schon
aufgrund dieser Lebensweise, die durch und durch alltagsbezogen genannt werden
kann,
läßt Louise sich nicht mit großen Hellseherpersönlichkeiten vergleichen. Was
durch sie
offenbar werden kann, könnten wir Streiflichter auf Kommendes nennen.
Hellsehen –wie kann das möglich sein?
Bevor wir darüber sprechen wollen, erscheint ein Blick auf die Hellseherei im
allgemeinen
angebracht. Wie kann das, falls überhaupt, funktionieren? Nach welchen
Prinzipien wäre es
vorstellbar, Zukünftiges zu „sehen“ – obschon wir sagen, eine fixe
Prädestination, also eine
unveränderbare Vorherbestimmung, gibt es überhaupt nicht – nicht nach unserem
Glauben.
Und doch scheint es unbestreitbar immer wieder Hellseher und Wahrsagerinnen
gegeben
zu haben, die umstritten gewesen sein mögen, aber in ihrem Metier Leistungen
vollbrachten,
die aus rein verstandesmäßigem Wege bis auf den heutigen Tag keiner zu erklären
vermag.
Erik Jan Hanussen („der Hellseher des Führers“, dessen angebliche Ermordung
vermutlich
ein Bluff war) ist sicherlich der bekannteste Name, doch ist Madame Buchela
mindestens
ebenso hoch einzustufen, eine Frau von stets unbestritten seriösem Ruf. Diese
beiden wohl
besonders ernstzunehmenden Seherpersönlichkeiten wirkten in erster Linie Dank
angeborenen
Fähigkeiten. Ihre Vorhersagen beruhten nicht auf Astrologie – mochten auch beide
sich
darauf ebenfalls verstehen -, sondern ursächlich auf Hellsehertum.
Wie kann das möglich sein, wenn wir hellseherische Fähigkeiten als real annehmen
wollen.
Sei nun angemerkt, daß alles folgende naturgemäß keine Gewißkeit sein kann. Wenn
wir
dennoch auf den andauernden Konjunktiv verzichten, so um der Einfachheit der
Sprache
willen – und weil dies die Glaubensposition in Vril-Kreisen ist. Das bedeutet,
wie Lukas sagt,
„glauben heißt, nicht wissen,“ oder wie Sokrates formuliert: „Ich weiß, daß ich
nicht weiß.“
Und doch: Alles kann durchaus genau so sein, wie wir es glauben – zu wissen
glauben.
An dieser Stelle müssen wir uns abermals bewußt machen, daß die göttliche Sicht
mit der
menschlichen nicht zu vergleichen ist und von dieser auch nie ganz begriffen
werden kann.
Dies bezeugt schon eine der ersten Aussagen der Jovian-(Ur-Johannes)-Offenbarung.
I.18,
wenn Gott-Christus spricht: „Dies ist die zeitlose Ewigkeit, die raumlose
Unendlichkeit, meine
Welt, der ich keines Raumes und keiner Zeit bedarf, weil ich ohne Anfang und
ohne Ende
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lebe und bin.“ (ähnliche Ausführungen finden sich im Ilu Ischtar, im
Karthager-Buch und in
der Isais-Offenbarung). Zeitlose Ewigkeit und raumloser Unendlichkeit – so etwas
ist für den
Menschen vollkommen unfaßbar und unvorstellbar, aus göttlicher Sicht hingen die
Selbstverständlichkeit.
Für uns heißt es im Hinblick auf die Frage des Hellsehens, daß alles, was
Gottes ist, nach diesem seinem Muster aufgebaut ist. Aus göttlicher Sicht ist
die Zukunft da,
für ihn, der er keiner Zeit unterworfen ist. Alle Zukunft ist also schon da –
jedoch nicht auf
eine einzig mögliche Weise festgeschrieben (wie Calvin irrtümlich meinte). Da
Gott nicht nur
keiner Zeit, sondern auch keines Raumes bedarf, ist jede seiner Gestaltungen
unendlich
vielschichtig. Dies harmoniert auch mit dem uns gegebenen freien Willen: Alles
Geschehen –
quasi jede Zukunft – ist in einer Vielzahl von Möglichkeiten vorgezeichnet. Wir
entscheiden
mittels Weichenstellen durch unser Denken und Tun, welchen der als möglich
vorgezeichneten
Wege wir gehen. Die Zukunft ist also tatsächlich schon da. Oder genauer gesagt:
Viele
verschiedene mögliche „Zukunften“ sind da – doch es ist nicht im vorhinein
bestimmt, welche
Zukunft verwirklicht werden wird! Welche der vielen möglichen „Zukunften“ zu der
einen
Zukunft verwirklicht wird, das entscheidet sich durch das mehrheitliche
Schwingungsgewicht,
also dadurch, wie viele Personen ein und die selbe oder eine ähnliche
Weichenstellung
wählen. Dabei zählt nicht jeder einzelne gleich viel, sondern ausschlaggebend
ist die Kraft
der unterschiedlichen Eignscheingungen (denn „Parallelwelten“ oder dergleichen
gibt es
nicht). Dieser Weg führt u.a. dazu, daß macheiner Fehler begeht, die er
eigentlich gar nicht
machen will. So müssen sich, gewissermaßen unbewusster Weise, die Menschen auf
eine
gemeinsame Zukunft „einigen“; die Eigenschwingungen bewirken dafür sozusagen
einen
Generalnenner. Da aus göttlicher Sicht alle Zeiten gleichzeitig bestehen,
bedeutet dies, daß
alle Geschehen sämtlicher Zeiten immerzu vorhanden sind – in all den
verschiedenen
Möglichkeitsformen. Dadurch wird Hellsehen, in dieser oder jener Form, möglich.
Diese Erläuterung fußt auf einer sorgfältigen und sehr guten Zusammenstellung,
die Louise
unter Beachtung aller relevanten Aspekte erarbeitet hat.
Der Hellseher, die Wahrsagerin, sind Menschen, denen es mitunter möglich ist,
quasi durch
„Ritzen der Zeitlosigkeit“ zu schauen. Dann sieht er einen Ausschnitt aus der
Vielzahl an
möglichen „Zukunften“, zumeist nur eine mögliche Zukunft, die sich anbietet.
Doch er weiß
nicht, ob es die von ihm gesehene Zukunftsmöglichkeit ist, die zur
Verwirklichung gelangt –
denn das hängt eben ganz von dem bis zu jenem Punkt kommenden Geschehen ab!
Insofern kann ein „Gesicht“ richtig sein – als eine Möglichkeit – aber
schließlich doch nicht
eintreffen. Es kann aber auch sein, die Vorhersage übt Einflüsse aus, welche die
Dinge in
jene Richtung leiten. Vorhersagen sollen ja stets auch Entscheidungshilfen sein,
um den
richtigen Weg zu finden; kein „Gesicht“ erfüllt sich also mit zwingender
Notwendigkeit.
Dazu ein handfestes Beispiel aus der Geschichte. Hanussen ist oft vorgehalten
worden, er
sei schon deshalb als Hellseher unglaubwürdig, weil er den Untergang des Reiches
nicht
vorhergesehen habe. Ganz im Gegensatz zu heutigen „Populärdarstellungen“, ist
der
historische Hanussen, obwohl durch Adoption Jude, ein glühender
Nationalsozialist gewesen,
der beispielsweise seine eigene „Hanussen-Zeitung“ massiv für Hitlers Wahlkämpfe
einsetzte. Hanussen hat die Gefahr für Deutschland aber sehr wohl gesehen, als
eine von
mehreren Möglichkeiten. Er wies Hitler darauf auch hin; und zwar in einem
handschriftlichen
Gedicht, das noch heute erhalten ist. Vielleicht würde die Geschichte sogar
einen anderen
Verlauf genommen haben, wenn Adolf Hitler Hanussens Hinweis näher beachtet
hätte.
Oder ein ganz anderes Beispiel: In den 1950er Jahren nannte Madame Buchela die
Gewerkschaften
ein Unglück für Deutschland – und heute wird es sogar vielen Gewerkschaftern
klar, wie Recht sie damit hatte. Es gibt also tatsächlich „Gesichte“, und
zumeist zeigen diese
die aufgrund der laufenden Ereignisse wahrscheinlichste Zukunft – doch nie ist
die Zukunft
zwingend vorherbestimmt, Wendungen sind immer möglich, sogar noch im
allerletzten
Augenblick. Das liegt in der Natur der göttlichen Ordnung.
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In diesem Sinne also will verstanden sein, was die folgenden Zeilen sagen: Es
handelt sich
im „Gesichte“, die, oft vage, Streiflichter auf eine mögliche Zukunft zeigen,
die also zutreffen
können. Da aber immer viele verschiedene Faktoren (Faktor heißt ja soviel wie,
Macher!)
zusammenwirken, sind Weichenstellungen in eine andere Richtung leicht möglich,
ohne daß
die Vorhersage darum aus momentaner Sicht unbedingt falsch wäre!
Es sind einige wenige, aber konzentrierte, Eindrücke im Hinblick auf 2004, von
denen Louise
spricht. Wir geben davon hier das wichtigste wieder (natürlich ohne persönliche
Details, so
weit solche eine Rolle spielen, auch z.B. Firmennamen werden hier nicht genannt)
Erstes Gesicht:
Das erste Ereignis war, ich erinnere mich genau, am 9. Juni 2003. Wahrscheinlich
ist das Datum nicht
wichtig; eventuell aber doch, weil es manchmal geschieht, daß sich solch ein
Gesicht auf ebenjenen
Tag, oder wenigstens die enge Zeit um diesen herum, im kommenden Jahr bezieht.
Das muß, wie
gesagt, nicht so sein, doch da es möglich wäre, will ich das Darum erwähnen.
Ich war zu einem Treffen mit Kunden in Paris, bloß auf einen Tag. Die Geschäfte
gingen schnell, so
daß ich noch Zeit hatte, Bekannte zu besuchen. Plötzlich kamen wieder einmal
Bilder, die sich über
die wirklichen legten und diese halb überdeckten; so, daß ich, wie meistens in
solchen Momenten,
beide gleichzeitig sehen konnte. Das sozusagen unwirkliche Bild, besser gesagt,
die Szene, zeigte mir
viele aufgeregte Menschen, die in den Straßen umherrannten, heftig
gestikulierend und Dinge rufend,
die ich nicht verstehen konnte, weil alles so durcheinander ging. Anfangs meinte
ich, es sei wieder
eine Demonstration wegen des amerikanischen Kriegs gegen den Irak. Aber dann
erkannte ich, daß
es ein Zukunftsbild sein mußte. Ich begriff nur, daß es eine ganz ungewöhnliche
Aufregung gab, und
daß es dabei sicherlich um etwas Politisches ging. Es war so heftig, daß ich
einen Schreck bekam,
denn ich spürte, etwas sehr Markantes mußte vorgefallen sein. Ein sehr alter
Mann stand still und
ungerührt vor einem Bistro und sah dem Geschehen zu. Ihn fragte ich, was sei?
„Nun ja,“ antwortete
er sehr gelassen: „Sie haben den großen Sturm entfesselt.“ „Wer tat was?“ wollte
ich wissen. „Die
dummen Leute,“ erwiderte der alte Mann, „die dummen Leute in New York, die sich
für schlau halten.
Sie werden alle trostlos sterben.“ Dann steckte er sich eine Zigarette an. Die
Masse auf den Straßen
sah ich nun nicht mehr, und auch der Alte war verschwunden; das Gesicht hatte
sich aufgelöst.
Wenn diese Zukunftsschiene zur Verwirklichung kommt, steht der Welt ab Juni wohl
einiges bevor.
Zweites Gesicht:
Im September dieses Jahres bekam ich meinen neuen BMW. Ich unternahm eine kleine
Tour, einfach
zum Vergnügen. Somit bin ich sehr guter Stimmung gewesen, es herrschte auch
angenehmes Wetter,
so daß ich das Verdeck aufzumachen wagen konnte. Wie ich so dahinfuhr, kam mir
plötzlich das
Gefühl, als fahre ich über zwei ganz verschiedne Straßen an unterschiedlichen
Orten gleichzeitig. Es
war ein bißchen so, wie wenn sich zwei Bilder übereinander legen, und mal das
eine, dann mehr das
andere, durchscheinend wirkt. Beide Straßen nahmen aber den gleichen Verlauf, so
daß ich mit dem
Lenken nie in Verlegenheit kam. Die zweite, mir unbekannte, Straße, die ich sah,
als ob ich zugleich
auf ihr entlangführe, war breiter und das Land ringsum viel flacher als bei uns
in der Gegend um
Grenoble. Die Witterung unterschied sich jedoch nicht. Nach einer Weile kam mir
all dies gar nicht
mehr unnatürlich vor; und dann wußte ich auch, die zweite Straße führt nach
Potsdam, einem Ort
ganz dicht bei Berlin. Und obwohl ich während meiner Fahrt über diese zweite
Straße nichts außer
Land, Bäumen und Himmel wahrnahm, sah ich ein hübsches Schloß auf mich zukommen.
Ich wußte,
das ist „Sanssouci“, die bevorzugte Residenz des Königs Friedrich II. Bald blieb
das Schloß wie in
immer gleicher Entfernung, nicht wirklich wie zum Angreifen, aber trotzdem
gegenwärtig. Und obgleich
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ich keine Menschen sah, vernahm ich doch Stimmen, wie ganz aus der Nähe. Ein
Mann sagte: „Ja,
dies ist gewiß der rechte Platz. Auch Napoleon Bonaparte hat es nicht versäumt,
diesem großen
König die Ehre zu erweisen.“ Und eine Frauenstimme sprach: „Möge es für die
Zukunft unsrer Völker
ewig gelten: ‚sanssouci’ (ohne Sorge)“. Und noch eine Frauenstimme, eine andere,
sagte: „Ein großer
Schritt ist getan!“, und andere, vor allem Männer, stimmten ihr zu: „Ein großer
Schritt, ja, ein großer
Schritt!“ Dann wurde es kühl und windig, so sehr, daß ich das Verdeck des Wagens
schließen mußte,
was ja zum Glück ganz einfach von alleine geht. Damit verflog auch das doppelte
Bild, ich fuhr auf
heimatlichen Straßen zurück nach Grenoble.
So habe ich also nicht viel gesehen, und ich weiß nicht genau, habe ich alles so
behalten wie es sich
zutrug. Aber es ist da doch ein Gefühl, daß es etwas Besonderes gewesen sein muß.
Ich nehme an,
da das Wetter und überhaupt alles in beiden Bildern sich so ähnlich war, und ich
Mitte September
2003 diese Fahrt unternahm, daß vielleicht im Herbst 2004 sich an jenem Ort
etwas Besonderes
ereignen wird, eine Zusammenkunft von wichtigen Leuten, die für die Zukunft
bedeutsam ist.
Drittes Gesicht:
Es war erst neulich, am frühen Abend des 23. Dezembers 2003, als mir plötzlich
ein Gesicht kam.
Ich stand an der Terrassentür, von der aus der Blick in den Garten reicht. Ein
klein wenig Schnee fiel.
Ich hatte das Gefühl, die Zeit verschiebe sich, und ich befinde mich auch an
einem anderen Ort. Es
wurde sehr schnell dunkel. Und dann hörte ich viele Stimmen, dazu auch Musik aus
dem Hintergrund.
Als ich mich umdrehte, fand ich mich auf einer Sylvesterfete. Ich wußte, ich war
dazu eingeladen,
zusammen mit meinem Bruder, den ich oft begleite, seit er geschieden ist. So
meinte ich anfänglich,
das Bild, das ich sehe, betreffe die bevorstehende Sylvesterfeier 2003. Doch
bald viel mir auf, es war
von dem neuen Jahr 2005 die Rede, und die geprägten Goldpapierdrucke auf der
Tafel trugen auch
die Zahl 2005. Da wußte ich, ich bin schon im nächsten Jahr – es ist Sylvester
2004. Ich trug ein
neues Kleid, eines, das ich bis jetzt nicht besitze, eine Robe in Dunkelbraun,
so wie ich sie schon verschiedentlich
anfertigen lassen wollte. Im Spiegelbild des Fensters sah ich, daß mein Haar so
war wie
immer, und auch der Schmuck, den ich trug, war mir vertraut. Ich war also
zweifellos ich, nicht etwa
eine andere Person. Die Umgebung blieb mir indes fremd. Es war auch eine viel
größere und aufwendigere
Fete als unsere in Grenoble gewesen wäre; und ich wußte auf einmal, ich bin in
Paris, bei der
Sylvesterfeier einer Gruppe von Industriellen aus verschiednen Ländern, aus
Frankreich, Deutschland,
Schweden, Italien, auch aus Rußland. Von einigen dieser Länder waren auch
Politiker da, und sie
sprachen viel über einen Streit, den es mit Amerika gab, denn das steckte in
großen Schwierigkeiten.
Sonst sprachen sie von den glücklich durchgestanden Ereignissen des vergangenen
Jahres 2004,
daß etwas auf des Messers Schneide gestanden habe, worüber aber niemand im
einzelnen redete,
weil es wohl sowieso alle Anwesenden wußten. Die Menschen auf der Fete waren
alle gut gelaunt und
zuversichtlich im Hinblick auf das neue Jahr, das Jahr 2005, das in ein paar
Minuten beginnen würde.
Ich wußte, daß in dem gerade vergehenden Jahr etwas sehr wichtiges geschehen
war, konnte aber
nicht fassen, was. Die Musik spielte gerade den Walzer „Rosen aus dem Süden“,
daran erinnere ich
mich genau. Es war ein kleines Orchester aus Österreich, das für die Musik
sorgte. Dann war es bald
so weit, daß Mitternacht kam, der Jahreswechsel. Ein Herr kam mit einem Sektglas
auf mich zu. Ich
kannte ihn nicht, obwohl er mich gut zu kennen schien. Er war deutlich älter als
ich und sprach mit
deutschem Akzent: „Das letzte Jahr der alten Zeit! Es hat manches von der
Bildfläche geblasen, aber
der große Sturm steht erst jetzt bevor!“ Darauf schien er sich sehr zu freuen,
und ich freute mich
ebenso, obgleich mir nicht klar war, wieso und um was es ging. Dann schlugen die
Glocken, die
Mitternacht war da und das neue Jahr 2005. Alle hoben ihre Gläser und freuten
sich, und einige
Stimmen riefen laut und fröhlich: „Auf den großen Sturm, auf den großen Sturm!“
Einige Männer
öffneten Fenster, damit der Klang der Glocken besser zu hören sei. Manche hoben
ihre Gläser an
den offenen Fenstern dem Nachthimmel entgehen und riefen wieder: „Auf den großen
Sturm!“
Wie ich mich wieder zu Hause fand, bemerkte ich, daß ich unbewußt die
Terrassentür aufgemacht
hatte. Draußen war es inzwischen dunkel, eine kühle, sternenklare Nacht. Ich sah
zum Himmel empor
und dachte unwillkürlich: Der großen Sturm ...
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Diese drei für die Veröffentlichung im BLICK NACH VORN! ausgewählten Gesichte
sind
natürlich nicht die einzigen, die Louise widerfuhren – wie sie selbst sich
ausdrücken würde.
Sie ist keine „professionelle Wahrsagerin“ und möchte das auch nicht sein, es
geht ihr nicht
um Effekthascherei.
In jenen Gesichten scheint es wenig Griffiges zu geben, und auf den ersten Blick
auch nichts
Sensationelles. Dafür haben wir es mit durch und durch seriösen Aussagen, resp.
Wiedergaben,
zu tun; und wer den großen Bogen darin wahrnimmt, erkennt auch den Wert. Dabei
ist zu bedenken, daß auch Hellsehen mit dem Prinzip der Affinität von
Schwingungen verbunden
ist, niemand also empfangen kann, was seiner persönlichen Eigenschwingung
überhaupt nicht entspricht.
Die Makara-Befragung darf als ein erprobtes Mittel zur Überprüfung hellsichtiger
Aussagen
gelten. Dazu ist kein schwieriger Ungang großen Makara-Kreisen nötig, es genügt
die einfache
Ja/Nein-Scheibe, mit der eine geübten Dame kaum Fehler unterlaufen können. Falls
es auf eine Frage kein klares Ja oder Nein möglich ist, wird das neutrale
Zwischenfeld
angezeigt. Makara-Befragung ist – sofern richtig eingesetzt – eine der
sichersten Aussageformen.
Allerdings ist das Ziel der Makara-Befragung ja nicht, in die fernere Zukunft zu
schauen, dafür ist diese magische Technik nie gedacht gewesen. Durch
Makara-Befragung
läßt sich aber beispielsweise ergründen, was zurzeit an einem anderen Ort
geschieht (in
alter Zeit wertvoll für Feldzüge, etwa um Stärken und Aufstellungen des Gegners
auszukundschaften).
In die Zukunft reicht der Blick des Makara nur so weit, wie diese bereits fest
entschieden
ist. Dies betrifft aber, wie wir vorhin schon sagten, stets nur einen sehr
kleinen
Zeitraum, einige Minuten, eventuell Stunden, höchstens einen halben Tag. Aus
diesem
Grunde ist es auch nie möglich gewesen, die oft überlegte banale Frage nach den
Lottozahlen
rechtzeitig zu beantworten. Zwar hat sich mehrfach erwiesen, daß die Lottozahlen
unmittelbar vor der Ziehung zutreffend ermittelt werden konnten – was für das
Funktionieren
der Makara-Magie spricht -, jedoch immer so kurzfristig, daß ein Setzen dieser
Zahlen nicht
mehr möglich war; und dergleichen wäre auch nicht Sinn und Zweck des Makara.
Für eine Vorausschau auf das Jahr 2004 ist das Makara in bekannten Kreisen nicht
eingesetzt
worden; dafür wäre es, wie gesagt, nicht geeignet. Wohl aber konnte die
Schwingung
von Louise insofern überprüft werden, wie diese absolut „rein“ war, d.h. frei
von Fremdschwingungseinfluß.
Das bedeutet, daß die von ihr gesehenen Streiflichter unverfälschte
Einblicke in die „Zwischenzeit“ gewesen sind. Vorausgesetzt, die
Weichenstellungen für die
Wirklichkeit werdend Zukunft bleiben so, wie diese momentan angelegt zu sein
scheinen.
Ob dies so sein wird, ist keineswegs gewiß, aber doch auch nicht
unwahrscheinlich. Makara
kann viel – eine weite Zukunftssicht aber hat allein der Seher – die
Hellseherin.
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