"Spärenkanalflug"
Unbegrenzt schneller als das Licht!
Ist das weite Weltall klein wie ein Dorf - für jene, die über gewisse Erkenntnisse und eine aus diesen resultierende Technik verfügen? In den Jahren zwischen 1919 und 1945 gab es in Deutschland Menschen, die davon überzeugt waren (aufgrund der Achsen-Verbindung seit 1924 auch in Italien und ab 1943 in Japan). Diese heutzutage kühn erscheinende Vorstellung, die beispielsweise Prof. Dr. Wilfried O. Schumann - inspiriert von Maria Orschitsch - den "fernen Sternenflug" nannte, soll nachstehend in knapper Form betrachtet werden.
Unnötig eingangs zu betonen, daß die gegenwärtige Wissenschaft - mit dem Kopf unter der "Einstein-Decke" - solche Gedanken von vornherein unbeachtet vom Tisch zu wischen gewohnt ist. Dabei bedeutet "Wissenschaft" ja doch immer nur den Wissensstand des Augenblicks, der schon morgen überholt sein kann! Doch wo, wie namentlich in dieser speziellen Angelegenheit, nicht zuletzt ideologische Beweggründe und Zwänge im Spiel sind, wäre es Zeitvergeudung, darauf näher eingehen zu wollen.
Lassen wir also die geistigen Kastraten unter sich und sprechen besser einmal von Überlegungen und Ideen, die mit Mut und Genie über die Begrenzung hinausreichen - einem erweiterten Horizont entgegenstrebend.
Ideen versus Ignoranz
Immer wieder haben sich Menschen von Gedanken faszinieren lassen, die in ihrer jeweiligen Epoche in das Gebiet des Unfaßbaren gehörten und völlig unmöglich zu sein schienen. So die Idee des Fliegens – bis Otto Lilienthal sie erstmals verwirklichte. Oder die Idee der Fahrt unter Wasser – bis findige Köpfe der Südstaatenstreitkräfte sie während des amerikanischen Bürgerkriegs in die Tat umsetzten. Oder die Idee des Rechners, bevor der deutscher Forscher Konrad Zuse sie verwirklichte. Gleiches gilt für die Idee des Automobils, des elektrischen Lichts, des Funks, des Fernsehens, des Flugs zum Mond – all dies und vieles mehr hätte in den jeweils vorangelegenen Epochen als gänzlich unmöglich gegolten, als Phantasterei, als purer Unfug - und beinahe immer hatten jene wenigen, die an neue Ideen glaubten, sie verfolgten und verfochten, mit Spott und Anfeindung zu kämpfen, wenn nicht gar Drangsalierung zu erleiden.
Das ist heutzutage kaum anders. Wer da beispielsweise behaupten wollte, es sei menschenmöglich in die fernen des Weltalls zu fliegen und die angeblich durch die Lichtgeschwindigkeit gegebene Begrenzung zu überwinden, der müßte mit Hohn und Beschimpfung rechnen; denn der für unfehlbar erklärte Albert Einstein habe schließlich errechnet, daß dies nicht unmöglich sei. Einstein anzutasten aber heißt, ein ideologisch untermauertes Weltbild anzuzweifeln. Dieses ist in der gegenwärtigen Zeit ebenso Dogma, wie es in einer früheren das Weltbild der Erde als Scheibe war. Aber wie gegen jenes alte Dogma Gallileis aufstanden, so Schumanns gegen das augenblicklich noch herrschende.
In einer kommenden Zeit wird man über die angebliche Begrenzung durch die Lichtgeschwindigkeit ebenso lachen wie jetzt über das Weltbild der Erde als Scheibe, über der die Sterne mit goldenen Nägeln befestigt seien.
Einige aber sind stets ihrer Epoche voraus. In jüngerer Vergangenheit und bis in die Gegenwart reichend, waren dies ganz besonders Deutsche. Ihre Leistungen etwa im Hinblick auf fortschrittliche Technik prägte das Gesicht der neuzeitlichen Welt. Als wichtige Beispiels dafür wären zu nennen: Otto- und Dieselmotor, Automobil, Elektrogenerator, Düsenflugzeug, Fernsehen, Rechner („Computer“), Kernspaltung, Weltraumraketen, ferngesteuerte Flugkörper und vieles mehr.
Die Menschen, die schon in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg den "fernen Sternenflug" erdachten und den Anstoß zu konkreten Entwicklungen gaben, waren spirituell ausgerichtet. Darin lag ihr Vorteil gegenüber den herkömmlichen materialistisch orientierten Wissenschaften.
In der Regel steht jeder Wissenschaftler auf den Schultern seines Vorgängers - sinnbildlich gesprochen. Der weitere Weg wird somit stets durch die Schultern des Vorläufers bestimmt, auf welche der Nachfolger steigt. Darin liegt die Ursache der andauernden Begrenztheit bei den sogenannten modernen Wissenschaften. Deren materialistische Sicht nimmt nur das unmittelbar Greifbare wahr. Sie verneint das Spirituelle, das anscheinend Unfaßbare. Alles richtet sich nach den auf der Erde erkannten Naturgesetzen aus; chemischen Elementen, wiederholbaren physikalisch Vorgängen etc.. Aspekte des "Jenseitigen" haben für den materialistischen Wissenschaftler keine Gültigkeit (mag er persönlich auch religiös, in dieser oder jener Weise gläubig sein).
Die selbstverordnete Begrenztheit ist somit ein fest verankerter Bestandteil der modernen materialistischen Wissenschaften. Aus diesem Kreislauf der Sterilität vermag sie nicht auszubrechen – es sei denn, sie höbe sich selbst aus den Angeln ihrer festgeschriebenen Grundsätze und Maßstäbe.
Ganz anders geht der spirituell denkende Mensch an die Dinge heran. Für ihn ist die materielle Welt, die ihn umgibt, nur einer von mehreren Aspekten. Er glaubt an ein Jenseits, an jenseitige Sphären und Welten, in denen völlig andere Gesetzmäßigkeiten herrschen können. Dadurch erhebt er sich über die Begrenztheit hinaus. So wird es ihm möglich, vollkommen neue Wege zu beschreiten und Ideen im ursprünglichen hervorzubringen. Was anderen unbegreiflich erscheint, ist für ihn greifbar, denn seine Denkart heißt Unbegrenztheit!
Wenn die Naturgesetze des Irdischen ihm einen Weg verstellen, so resigniert er nicht, sondern blickt in das Überirdische und erforscht die Naturgesetze des Jenseits! Dort öffnen sich ihm auf einmal Pforten in das bisher Unbekannte. Er geht durch diese Pforten hindurch, voller Neugier, ohne Furcht – und er findet den Schlüssel zum anscheinend Unfaßbaren. Er hält ihn in seinen Händen – und wendet ihn im Irdischen an ...
Dieses Sinnbild steht für das Entstehen der Idee des "fernen Sternenflugs". Die technischen Grundlagen stammen nicht aus der materiellen Welt - und sind dennoch durchaus Technik - eine neue, eine "andere Technik"!
Für einen ausschließlich auf diesseitig-rationaler Basis arbeitenden Verstand ist jenes Neue unbegreiflich - nicht faßbar. Das mag die Erklärung dafür sein, daß Vergleichbares bisher nie wieder geschaffen wurde. Erst muß wohl ein Neues Zeitalter kommen – mit einem neuen Geist.
Dieses „Neue Zeitalter,“ beziehungsweise die alte Lehre darüber und der Glaube daran, hat an der Wiege jener Ideen gestanden. Seine Erschaffer waren fest davon überzeugt, das Neue Äon sei nahe und werde ein neues „Goldenes Zeitalter“ über die Erde bringen. Ohne diesen Glauben, diese Überzeugung, wären viele Träume nicht geträumt, viele Ideen nicht geboren und zumindest vom Ansatz her in die Tat umgesetzt worden.
Die Technik eines neuen Äons ...
Die Idee einer neuartigen Technik hatte in den Jahren zwischen dem ersten und dem zweiten Weltkrieg viele Facetten. Der Name Nicola Tesla sei nur als ein Beispiel außerhalb jenes Kreises genannt, über die es nun näher zu sprechen gilt. Zwei weitere Namen, die den Kreis nun schon berühren, sind Hans Coler und - in besonders hohem Maße - Viktor Schauberger.
Besonders in den beiden durch die Verträge von Versailles und St.Germain in verzweifelte Lagen gebrachten deutschen Staaten - dem damaligen Deutschen Reich und Deutsch-Österreich - entfaltete sich das schöpferische Denken von Menschen, die sich grundlegend neuen Situationen gegenüber sahen. So sind jene extrem schwierigen Jahre in vielerlei Hinsicht gleichsam Jahre des Aufbruchs zu völlig neuen Ufern gewesen. Die Vision einer "neuen Wissenschaft" und einer "anderen Technik" wurden damals geboren.
Als eine der wichtigen inspirierenden Kräfte wäre aber auch Hanns Hörbiger zu nennen, der Schöpfer der Welteislehre. Seine Arbeiten wirkten beispielgebend dafür, daß als feststehende geltende Systeme in Frage gestellt werden können, daß es andere Perspektiven als die allgemein verbreiteten zu entdecken gebe, um womöglich zu völlig neuen Erkenntnissen zu gelangen.
Der Freiheitsraum für Forschung und Wissenschaft war zu jener Zeit größer als heutzutage. An ignoranten Einzelpersonen hat es auch damals gewiß nicht gefehlt, doch es gab kaum als unantastbar geltende Dogmen, so daß ein seriöser Wissenschaftler nicht gleich seine Reputation und seine Existenz aufs Spiel setzte, wenn er unkonventionellen Gedanken nachging.
Einer der Männer, die dies taten, war Prof. Dr. Wilfried O. Schumann an der Technischen Universität München - eine der wenigen namentlich bekannten Persönlichkeiten, die eine maßgebliche Rolle in der nachstehend betrachteten Angelegenheit spielten, vielleicht sogar die ausschlaggebende, doch beiweitem nicht die einzige.
In diesem kleinen Aufsatz sollen aber nicht die zahlreichen Details behandelt werden, die besprochen werden müßten, wollten wir das ganze Spektrum an Ursprüngen, Hintergründen, Zielen, Umfeld und Auswirkungen berücksichtigen. Ein Buch von vielen hundert Seiten Umfang würde dafür nicht ausreichend sein - ganz abgesehen davon, daß aufgrund des relevanten geschichtlichen Zeitraums notgedrungen Aspekte auftauchen würden, die nicht sachlich, sondern politisch motivierte Gegenrede hervorriefen.
Bleiben wir an dieser Stelle also dabei, das Denkprinzip, dessen Grundlagen und die Vorstellungen zur praktischen Verwirklichung anzuschauen, so weit dies
möglich ist. Dabei soll jetzt auf Namen, Chronologie, Jahreszahlen etc. bewußt kein besonderer Wert gelegt werden.
Der technologische Status.
In der Zwischenkriegszeit, als von künstlichen Erdtrabanten oder Mondlandung noch keine Reden sein konnte (außer in dem UFA-Film "Die Frau im Mond"), hatte sich in München ein Kreis junger Damen und Herren gebildet, in deren Runde viel weiterreichende Ziele als der Mond erörtert wurden; nämlich die Frage, ob und wie es möglich sein könnte, binnen verhältnismäßig kurzer Zeit ein anderes Sonnensystem zu erreichen - vielleicht so um die 70 Lichtjahre entfernt ...
Es war die Zeit, in der das Luftschiff "Graf Zeppelin" in gemächlichem Flug den Atlantik zu überqueren vermochte. Ein wenig schneller war Dorniers "fliegendes Schiff," die "Do X" - bei ihrer Ankunft in New York wie ein Weltwunder bestaunt Einige Jahre später gab es dann mit der Focke-Wulf Fw 200 "Condor" erstmals ein Flugzeug, das direkt von Flugplatz zu Flugplatz einen Linienflugverkehr zwischen Europa und Amerika aufnehmen konnte; und bald erreichten kleine Maschinen von Messerschmitt und Heinkel atemberaubend erscheinende
Geschwindigkeiten von über 700 km/Std.
Dies waren die fraglos beachtlichen technischen Rekordleistungen der Luftfahrt jener Zeit. Auch in den darauf folgenden Jahren und während des Zweiten Weltkriegs konnten diese Leistungen nicht nennenswert übertroffen werden - einmal abgesehen von den gegen Kriegsende noch sporadisch zum Einsatz gelangten deutschen Düsenflugzeugen (die allerdings früher verfügbar gewesen wären, hätte die deutsche Führung diese Chance nicht vertan).
Aus dem Status der Zwischenkriegszeit resultierte für den besagten Kreis, daß eine etwaige Überlegung, mit technischen Mitteln herkömmlicher Art den "fernen Sternenflug" zu unternehmen, ausscheiden mußte. Es erschien notwendig und auch geradezu logisch, von einer gänzlich anderen Seite an die Sache heranzugehen.
Naturgesetze des Jenseits.
Die im deutschen Raum durchaus revolutionäre Erneuerungsstimmung der Zwischenkriegszeit führte zu Überlegungen und Ideen, die sich nicht durch eingrenzende Dogmen fesseln ließ - beinahe so, als wollten die Menschen den äußerlichen Zwängen der Verträge von Versailles und St.Germain trotzig die Freiheit des kreativen Geistes entgegenstellen.
So sahen es namentlich die jungen Damen der "Alldeutschen Gesellschaft für Metaphysik" (Vril-Ges.), die ihr Tun als Bestandteil eines umfassenden Kampfes des schöpferischen deutschen Geistes gegen den stumpfsinnigen Materialismus unserer Weltkriegsgegner werteten. Aus dieser Sicht handelte es sich um eine Auseinandersetzung ohne Waffen, frei von roher Gewalt, aber mit dem Ziel, das durch die Kriegsgewinner repräsentierte finstere Zeitalter zu überwinden und ein neues lichtes Äon zum Sieg zu führen; eine Vorstellung, an der sich bald auch italienische Geistesfreunde beteiligten.
Viktor Schaubergers Ausgangspunkt, "Implosion statt Explosion" ist dabei von bahnbrechender Bedeutung gewesen. Ins Spirituelle übertragen hieß dies:
Explosion ist Zerstörung und somit von satanischer Art. Göttliche Kräfte hingingen sind ihrem Wesen nach stets schöpferisch, aufbauend, zerstörungsfrei.
Dies wurde zur Maxime der "neuen Wissenschaft und der "anderen Technik," in der Geist und Materie, Mensch und Natur, Gott und Welt als harmonisches Ganzes gewertet und zu einer neuartigen Entfaltung gebracht werden sollten. Wilfried Schumann sprach von einer "gottigen Technik."
Im Hinblick auf den "fernen Sternenflug" resultierte aus alledem die Überlegung, nach völlig unüblichen Wegen suchen zu müssen, wo die bis dahin erwogenen nicht ans Ziel führen konnten. Da es mit herkömmlichen Mitteln unmöglich erschien, die riesigen Entfernungen zwischen Sternen und Sonnensystemen in einem kurzen Zeitraum zu überwinden, mußte nach grundlegend anderen Mitteln gesucht werden! Das war damals eine ganz natürliche Überlegung, nichts wurde von vornherein für "unmöglich" erklärt und daher ausgeschlossen.
Was nach den Maßstäben bekannter irdischer Naturgesetze nicht ging, das mußte eben unter Nutzung anderer Maßstäbe in Angriff genommen werden: Nach den Naturgesetzen des Jenseits.
An dieser Stelle kommt ins Spiel, was damals erkannt worden war, inzwischen aber wieder verlorenging: Das Begreifen der jenseitigen Ebene!
Angewandte Spiritualität war die Grundlage der "neuen Wissenschaft" und der "anderen Technik." Diese verwies Schilderungen aus alten Quellen nicht sogleich ins Reich der Phantasie, wenn etwa in indischen Sanskrittexten von den Vimanaas die Rede ist, die sumerischen Königstafeln davon sprechen, die königliche Macht sei vom Himmel gekommen oder ein marcionitisches Fragment behauptet, unsere fernen Vorfahren hätten schon zu den Sterne reisen können.
Vielmehr dachte man darüber nach, wo in alledem welcher wahre Kern enthalten sein mochte und was sich daraus womöglich lernen ließe. Hatten unsere Vorfahren in ferner Vergangenheit vielleicht bereits Erkenntnisse und Mittel besessen, an welche es vor Jahrtausenden noch eine vage Erinnerung gab, die aber verlorenging und daher erneut gefunden sein wollen?
Schlüssige und konkret weiterführende Antworten auf solche Fragen konnten allein durch das Studium alter Bilder, Schriften und Textfragmente nicht gefunden werden; es war nötig, mit unseren Vorfahren zu "reden" - auf spirituellen Wegen mit diesen längst verstorbenen Menschen in Verbindung zu treten ...
Das zu bewerkstelligen, bemühten sich die Damen der "Vril"-Gesellschaft sehr intensiv. Junge Frauen wie Maria, Traute und Sigrun unternahmen dies nicht bloß durch "Mediumismus," vielmehr vertieften sie sich in die Überlieferungen aus alter Zeit, aus denen es über spezielle "Kommunikationstechniken" zu lernen galt.
Solche mediale wie auch "transmediale" (telepathische) Kommunikation war nicht nur z.B. im fernen Babylon geübt worden, sondern auch noch im Mittelalter in Wien wie auch in der Renaissance in Venedig - und stets mit erstaunlichen Ergebnissen. Solche traten nun erneut in Erscheinung. Dabei fiel dem Physiker Wilfried Schumann schon angesichts der aus alter Überlieferung stammenden "magischen Kreise" auf, daß diesen gewisse Gesetzmäßigkeiten innezuwohnen schienen, die durchaus technische Aspekte mit beinhalten konnten.
Es würde hier zu weit führen, auf die Einzelheiten der spirituell durchgeführten Kommunikation näher einzugehen. Sei es, daß wirklich auf solchen Wegen Informationen empfangen wurden - oder lediglich Inspirationen stattfanden: Es kam zur Erarbeitung von Grundlagen der "Naturgesetze des Jenseits," welche den "fernen Sternenflug" ermöglichen sollten.
Interkosmischer Flug mittels Schwingungsaffinität.
Goethe sagt: "Alles Große ist einfach!" - Und dies gilt im Prinzip auch hier.
Die Erkenntnis und Grundsatzüberlegung lautete: Das "Jenseits" unterteilt sich in mehrere Ebenen, verschiedene "jenseitige Welten" etc. Unser "Diesseits" - der diesseitige Kosmos - befindet sich wie eine Insel in einem sehr viel größeren "Überkosmos," der unseren Kosmos und alle "jenseitigen Kosmen" umfaßt und durchdringt. Dieser "Überkosmos" ist auch eine "Generalschwingungssphäre."
Jeder Kosmos - der diesseitige und jeder jenseitige - weist eine spezifische Schwingung auf. Allein was die jeweilige Schwingung besitzt, kann in der entsprechenden Schwingungssphäre existieren, d.h. auch in diese eindringen.
Um von einem Kosmos in den anderen zu gelangen - quasi von Diesseits ins Jenseits - ist es notwendig, mittels jeweils adäquater Schwingungserzeugung einen "Interkosmos" zu schaffen - einen "Sphärenkanal" - sowie auch dessen
Umkehrung, um den Rückweg antreten zu können ...
Aufgrund völlig andersgearteter Zeitflüsse in einem solchen "interkosmischen Sphärenkanal" legt ein dafür geschaffenes Raumschiff weite Entfernungen in sehr kurzer Zeit zurück.
So war ermittelt worden, daß "via Sphärenkanal" der Mars in wenigen Minuten erreicht werden könnte und ein Flug zur Sonnensystem Aldebaran einige Tage dauern würde (dazu bestehen genaue Berechnungen).
Doch wie sollte es in der Praxis funktionieren? Diese Frage kennt ihre Antwort:
Das Raumschiff hat nichts mit herkömmlichen Vorstellungen zu tun, es besitzt auch keinen Raketen- oder sonstigen Rückstoßantrieb.
Nehmen wir nun für einen Augenblick an, das "Sphärenschiff" wäre tatsächlich verwirklicht worden (z.B. "Vril 7" oder "Haunebu II"). Dann hätte man sich die Funktion - einfach beschrieben - in etwa folgendermaßen vorzustellen:
Das "Sphärenschiff" ist im Grunde ein Schwingungserzeuger mit Platz für eine Besatzung. Der Schwingungsantrieb ist - bei der gegebenen Konstruktion - scheibenförmig, von einer dirkusförmigen Hülle ummantelt, auf welcher sich die
Kabine für die Besatzung befindet. Mit einem Wort: eine "Fliegende Untertasse."
Zu dem Haupttriebwerk "Schwingungserzeuger" kommt ein Ergänzungsantrieb für die Fortbewegung in der "Diesseitssphäre" sowie eine "Magnetsteuerung."
Das Haupttriebwerk baut zunächst ein eigenes Kraftfeld auf, wodurch das "Sphärenschiff" quasi zu einem "eigenen Kosmos" wird.
Soll dieses Gerät nur im einfachen Flugverkehr eingesetzt werden, so bewirkt das Haupttriebwerk im wesentlichen nur die Aufhebung der Schwerkraft, während das Ergänzungstriebwerk Flugrichtung und Geschwindigkeit bestimmt.
Für dergleichen war ein solcher Flugapparat ursprünglich nicht oder höchstens sekundär gedacht. Wahrscheinlich erst während des Zweiten Weltkriegs kam die Idee der militärischen Anwendung hinzu, wohl zur Luftraumverteidigung sowie für strategische Offensiveinsätze über große Entfernungen. Inwieweit solche Anstrengungen zu praktischen Resultaten führten ist ungewiß. Möglicherweise hätte aus dieser Technologie eine "letzte Wunderwaffe" werden sollen.
Zur Durchführung des "fernen Sternenflugs" kann das Haupttriebwerk - der Schwingungserzeuger - zwei unterschiedliche Schwingungen hervorrufen: Eine, welche in Affinität zur Schwingung des "Diesseits" steht - und eine zweite, die Affinität mit der Schwingung des "Jenseits" hat, genauer gesagt mit der schon erwähnten "Generalschwingungsebene," des "Überkosmos."
Nennen wir einfach einmal die affine Diesseits-Schwingung "1. Gang" und die affine Jenseits-Schwingung "2. Gang."
Die Bezeichnung "Weltraumschiff" wäre für ein solches Gerät übrigens nur sehr bedingt zutreffend, richtiger müßte es wohl "Sphärenschiff" heißen.
Nehmen wir, um der Anschaulichkeit willen, einmal an, unser "Vril-Sphärenschiff" wollte einen Flug von der Erde zum Mars unternehmen. Wie würde dies Vonstattengehen:
Das Schiff hebt im "1. Gang" des Haupttriebwerks ab und nimmt mit Hilfe des Ergänzungstriebwerks seine Startposition ein. Dort wird das Ergänzungstriebwerk ausgeschaltet. Von dieser Position aus wird die Zielposition programmiert, wofür 1942/43 schon zwei Rechner zur Verfügung standen! Jetzt wird der "2. Gang" des Haupttriebwerks eingeschaltet. Was geschieht? Das Schiff tritt in den "Sphärenkanal" ein. Es wird von der Erde aus unsichtbar - es verschwindet buchstäblich in einer anderen Sphäre. Dabei kommt es zu einer "allgemeinen Transformation," d.h. alles, das komplette Schiff nebst Insassen, erfährt die Umformung in eine andersartige Stofflichkeit.
In gegenläufig ansteigend-abnehmender Einstellung, wird nun der "1. Gang" dem "2. Gang" zugeschaltet, wobei die affine Schwingung aus dem "1. Gang" auf den vorprogrammierten Austrittspunkt aus dem "Sphärenkanal" ausgerichtet ist. Dies bewirkt eine Anziehungskraft, welche die Vorwärtsbewegung erzeugt.
Während das Haupttriebwerk, voll oder teilweise, im "2. Gang" läuft, ist das Schiff vollkommen losgelöst von allen irdisch-diesseitigen Naturgesetzen (auch die Lichtgeschwindigkeit spielt keinerlei Rolle mehr). Das Schiff bewegt sich annähernd "gedankenschnell" durch den "interkosmischen Sphärenkanal" seinem Ziel entgegen. Die Geschwindigkeit kann durch stärkeres oder schwächeres Zuschalten des "1. Gangs" zum "2. Gang" bis zu einem gewissen Grade reguliert werden, d.h. je nach dem, wie stark die Anziehungskraft der affinen Schwingung des Zielpunkts ausgenutzt wird.
Am vorausberechneten Austrittspunkt aus dem "interkosmischen Sphärenkanal" findet die Rück-Umformung statt. Den Rest des Wegs bis zum Ziel legt das Schiff im "1. Gang" durch den diesseitigen Kosmos zurück; zur Landung auf dem Mars (z.B.) wird dann das Ergänzungstriebwerk eingeschaltet.
Die Rückreise erfolgt auf dieselbe Weise.
Zum Rätsel der "Umformung."

Wäre dergleichen tatsächlich möglich? Soll einmal vorausgesetzt werden, technisch könnte es funktionieren - wie stünde es um die Frage der Umformung der Menschen an Bord des "Sphärenschiffs" von einer Stofflichkeit in eine andere und wieder zurück?
An dieser Stelle sei vorausgeschickt, daß es sich nicht um das Überwechseln in eine andere Dimension handelt, denn eine solche könnte kein Lebewesen überstehen (die quasi volkstümliche Bezeichnung "Dimensionskanal" ist daher irreführend - der "Sphärenkanal" ist etwas ganz anderes).
Betrachten wir beispielsweise die Berechnungen der vierten Dimension, wie
Prof. Dr. F. Wille (Universitäten Kassel u. San Francisco) sie vorgenommen und anhand des Schattenrisses des vierdimensionalen Würfels in Bewegung so gut veranschaulicht hat, wird sofort deutlich, daß kein Mensch den Eintritt in die vierte Dimension überleben könnte - sofern es weitere Dimensionen nicht überhaupt nur rein mathematisch gibt (neun Dimensionen voll rechenbar).
Die "Transmutation" im Sphärenkanal bedeutet Umformung der Stofflichkeit ohne Veränderung der Form! Das ist ein ganz wesentlicher Aspekt.
Es handelt sich also um eine Art von Umformung, die mit magischen Vorgängen Verwandtschaft hat! Dazu müßten also magische Praktiken aus früher Zeit näher betrachtet werden, ein Themenkreis, mit dem auf alle Fälle die "Vril"-Damen auf das beste vertraut waren.
Dies wäre jedoch ein langes Thema für sich. Sei dazu hier lediglich angemerkt, daß es durchaus Hinweise auf zwei Versuchsflüge im "Sphärenkanal" mit dem
Gerät Vr (Vril) 7 in den Jahren 1943 und 1944 gibt, bei denen die Besatzung wohlbehalten zurückkehrte.
Resümee
Außer Frage steht, daß die "sachlichen" Wissenschaftler und deren Anhänger
all das bisher gesagte für puren Unfug erklären möchten - ohne es indes auf stichhaltige Weise widerlegen zu können.
Diesen allen sei daher noch eben zitiert, was Johann Wolfgang von Goethe den schlauen Mephisto gegen Ignoranten sagen läßt:
Daran erkenn ich den gelehrten Herrn!
Was ihr nicht tastet, steht euch meilenfern,
Was ihr nicht faßt, das fehlt euch ganz und gar,
Was ihr nicht rechnet, glaubt ihr, sei nicht wahr,
Was ihr nicht wägt, hat für euch kein Gewicht,
Was ihr nicht münzt, das, meint ihr, gelte nicht.
( Faust II )