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Lieber
Leserinnen und Leser,

die
Unsicherheit und Orientierungslosigkeit vieler Menschen
nimmt stetig zu. Viele erheben sich in Sphären, in
welchen die Luft sehr schnell zu dünn wird und andere
stecken Ihren Kopf in den Sand um von all den Sorgen und
Nöten nichts mitzubekommen. Das weit verbreitete "nach
mir die Sintflut" - Denken funktioniert aber nicht
mehr.
Gerade heute,
da christliche Feiertage begangen werden und zu
diesem Anlass eine Predigt mit dem anschließenden
"Vater - Unser" gesäuselt wurde, ist es offenbarer,
denn je: Es
hilft ein Stoßgebet allein nichts mehr. Ein auf Wolke 7
schwebender Esoterikguru vermag nichts Handfestes mehr
in unseren Gedanken zu bewegen, außer vielleicht
wachsende Ablehnung. Mich bewegt an dieser Stelle aber
die Frage:
Haben die
Menschen, welche sagen, sie glauben an das "Vater
unser", überhaupt verstanden, was sie da Beten?
Das heißt es
doch: "Dein
REICH komme",
"Dein Wille
geschehe",
oder "Wie im
Himmel, so auf Erden" !
Wessen Reich
und wessen Wille sind genau gemeint? Ist es nicht
Tatsache, dass die Menschen in Europa zwar den
christlichen Werten näher stehen als anderen, aber sind
dies auch dieselben, welche uns von den Kirchen vorgegeben
wurden und wird?
Das führt mich
an einen zentralen Punkt vorstellbarer
Schnittstellen, die die Gemeinsamkeiten beider
"Glaubensrichtungen" beleuchten und sogar wertvolles
Licht in das Dunkel der finstren mittelalterlichen
Machenschaften bringen, welche uns in den
Auswirkungen bis heute beschäftigen müssen.
Die Menschen
beginnen zu fragen und wir möchten den Menschen konkret
etwas bieten, womit sie etwas anfangen können? Somit
möchten wir zunächst, das Fundament zu zementieren,
worauf die Gesellschaft Ihre Mauern in die Höhe
ziehen können wird.

Bis heute
herrscht überall insofern Unsicherheit, wie
es keinen definitiv festen Boden gibt, nichts, was
einen sinnvollen Rahmen für weiterführende Tätigkeit
sein könnte. Politische Organisationen etc. führen
de facto zu wenig, und – wie wir ja wissen –
außerdem steht solchen zumeist die Egozentrik
einzelner im Wege, die das Entstehen echter
Gemeinschaften verhindert, dafür aber mitunter die
Inquisition auf den Plan ruft. Dergleichen brauchen
wir wahrlich nicht.
Das vielen
nahe stehende Christentum findet keinen
nennenswerten Zuspruch mehr und salopp gesagt ist
die Luft wohl langsam raus. Denn es hat einen Teil
seiner Authentizität verloren weil offenkundig
Fragmente aus anderen Epochen als Teil des
Christentums benutzt wurden, welche aus weitaus
älteren
Kulturen stammen. Daher wird das Christentum allein
niemals einem Antwort auf alle es selbst
betreffenden Fragen beantworten können oder wollen.
Dagegen
aber zeigt sich immer deutlicher, dass die
Isais-Aspekte leicht Zuspruch bewirken und
Anhängerschaft finden. Dies alles hat auch Hand
und Frau, im Gegensatz etwa zu den fruchtlosen
neu-heidnischen Geschichten. Also wollen wir die
schlüssige Konsequenz ziehen, verstärkt die
Isais-Aspekte in das Zentrum zu rücken.

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